Nr Geometridae Ennominae 

Theria primaria (Haworth, 1809)
FrŁher Schlehenbusch-Winterspanner

Aus der Schweiz erwähnte Unterarten: Syn.: Theria rupicapraria f. ibicaria H. S.

Erstbeschreibung: Lepidoptera Britannica, sistens digestionem novam insectorum Lepidopterorum quae in Magna Britannia reperiuntur: 305

Typenfundort: England

Originalkombination: Phalaena primaria

Vorbrodt 1911: Theria primaria
Forster-Wohlfahrt 1955: ?
Higgins & Riley 1970: Theria primaria
Pro Natura (SBN) 1987: Theria primaria
Koch 1988: Theria primaria
Toleman & Lewington 1998: Theria primaria

Spannweite:
Überwinterung:
Rote Liste:
Höhenverbreitung:
Phänologie Falter:Die Imaginalperiode ist kurz und variiert von Jahr zu Jahr je nach Witterungsverlauf. Sie beginnt mit den ersten Haselbl√ľten. Im Jahr 2011 flogen die ersten M√§nnchen in Trimmis (Graub√ľnden, Schweiz) bei mildem Wetter vom 12. bis 22. Januar. Danach setzte Frost ein. Anfangs Februar waren die im Flugk√§fig draussen gehaltenen Falter tot. Am 6. Februar 2011 war erneut mildes Wetter: Die Art flog wieder, wenn auch weniger zahlreich. Die gefundenen M√§nnchen waren schlupffrisch.
Ende Dezember 2016 geschl√ľpfte Tiere beiderlei Geschlechts wurden in einem Flugk√§fig draussen gehalten und erlebten in der Folge Frostn√§chte bis -13 Grad. Diese tiefen Temperaturen √ľberlebten sie problemlos bis zu n√§chsten Phase mit W√§rmeeinbruch anfangs Februar 2017.
Jahreszeitliche Entwicklung aller Stadien:
Verbreitungskarte:

Gesamtverbreitung:

Verbreitung in der Schweiz: ganze Schweiz, disjunkt, sehr lokal. Im GR-Rheintal häufig

Beschreibung
Falter: Theria primaria HAWORTH, 1809 ist immer dunkler als rupicapraria und macht einen deutlich d√ľsteren Eindruck. Von den Begrenzungslinien des Mittelfeldes ist nur die √§ussere deutlich. Der Mittelpunkt ist nahezu dreieckig. Das Mittelband auf den Stummelfl√ľgeln der weiblichen Tiere verj√ľngt sich nicht [lepiforum].

Variationsbreite:

Ähnliche Arten in der Schweiz: Theria rupicapraria: heller, intensiver gef√§rbt, Apex spitzer, beide Begrenzungslinien des Mittelfeldes sind deutlich ausgepr√§gt, der Mittelpunkt ist l√§nglich -

Eibeschreibung:

Raupenbeschreibung::

Puppenbeschreibung::

ÖKOLOGIE / BIOLOGIE:

Lebensraum: Gehölzreicher, xerothermer Trockenrasen mit Crataegus- und Schwarzdornhecken. Die Falter fliegen kurz nach der Abenddämmerung in milden Winternächten im Bereich von Hecken.

Ei:

Raupe:

Puppe:

(Stichworte Präimaginalstadien: (Frasspflanzen, Mikroklima, Lebensraum Präimaginalstadien, Ablageverhalten, Frassverhalten, Verhalten, jahreszeitliche Entwicklung: Text fakultativ, ergänzend, falls im Phänogramm nicht sichtbar)
(Lebenszyklus und Generationsfolge): Die Imaginalperiode ist kurz und variiert von Jahr zu Jahr je nach Witterungsverlauf. Sie beginnt mit den ersten Haselbl√ľten. Im Jahr 2011 flogen die ersten M√§nnchen in Trimmis (Graub√ľnden, Schweiz) bei mildem Wetter vom 12. bis 22. Januar. Danach setzte Frost ein. Anfangs Februar waren die im Flugk√§fig draussen gehaltenen Falter tot. Am 6. Februar 2011 war erneut mildes Wetter: Die Art flog wieder, wenn auch weniger zahlreich. Die gefundenen M√§nnchen waren schlupffrisch.
Ende Dezember 2016 geschl√ľpfte Tiere beiderlei Geschlechts wurden in einem Flugk√§fig draussen gehalten und erlebten in der Folge Frostn√§chte bis -13 Grad. Diese tiefen Temperaturen √ľberlebten sie problemlos bis zu n√§chsten Phase mit W√§rmeeinbruch anfangs Februar 2017..

Falter:
(Stichworte: Nektarpflanzen, Verhalten, Balz, Ausbreitungsdistanz)

Populationsökologie:
(Stichworte: spezielle Schwankungen, Populationsgrössen, Metapopulation? Ausbreitungsdistanz und -freudigkeit, ev. Genetisches)

GEFÄHRDUNG:

SCHUTZ UND FÖRDERUNG :

Liste Nahrungspflanzen Raupe: Crataegus (ukmoths)
Prunus spinosa (ukmoths)

Literatur:

Sonstiges: Die M√§nnchen fliegen nach Einbruch der Dunkelheit in Hecken und sitzen mit offenen Fl√ľgeln an den Zweigspitzen beliebiger Str√§ucher. Eine in der N√§he der Hecken aufgestellte Lichtfanganlage mit Schwarz- und UV-Licht wurde √ľbrigens nicht angeflogen. Am 16.1.2011 flog die Art bei Trimmis sehr zahlreich (> 30 M√§nnchen) bis etwa 20 Uhr (milder Januarabend, 3.5 Grad plus). Am 6 Februar 2011 flog die Art erneut, die M√§nnchen wirkten noch frisch. Am 11.2.11 flogen wiederum > 20 m√§nnliche Individuen, nicht mehr frisch, bei Temperaturen um +5¬įC (beobachtet 18.30-20.00). Die letzte T. primaria beobachtete ich in Trimmis am 9.3.2011 (M√§nnchen, Einzelfund).

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Textautor: Heiner Ziegler
Datum: 30.09.2023: 11:15