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Coscinia striata (LINNAEUS, 1758) Erebidae
Arctiinae
Arctiini
Textblatt Geometridae
Gestreifter Grasbär
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Fotos Imagines
Verbreitung
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Jura, unteres Rhonetal, VS, Südschweiz
Funde:
Habitat & Flugzeit
Habitat: Xerotherme, offene Habitate: Wacholderheiden, Trockenrasen
Imaginalmonate: 6-7
Höhenverbreitung: 400-1300m
Lebenszyklus: Die Raupe überwintert
Raupen & Biologie
Biologie:
Raupe nachtaktiv an Gräsern und Krautpflanzen
Raupenpflanzen:
Arrhenatherum sp. (Glatthafer)
A. elatius (Ebert-5)
Brachypodium pinnatum (Fieder-Zwenke)
(Ebert-5)
Bromus sp. (Trespen)
B. erectus (Ebert-5)
Calluna vulgaris (Heidekraut)
(SBN-3)
Festuca sp. (Schafschwingel)
F. ovina (Ebert-5)
Gräser
(Ebert-5)
Hieracium sp. (Habichtskraut)
(SBN-3)
Poa pratensis (Wiesen-Rispengras)
(Ebert-5)
Poa sp.
P. pratensis (Ebert-5)
Rumex acetosella (Kleiner Sauerampfer)
(Ebert-5)
Salvia pratensis (Wiesen-Salbei)
(Ebert-5)
Literaturzitat
VORBRODT, K. & MÜLLER-RUTZ, J. (1914, Band 2):

1278. striata L. (= grammica L.) — Sp. III, T 74 — Stz. II, T 13 — B. R. T 49.
Der Falter lebt an warmen, trockenen Plätzen der Ebene und des Hügellandes, in massiger Verbreitung; er ist aber an geeigneten Stellen nicht selten. Flugzeit im Juni-Juli, am Tage im Sonnenschein an Blüten schwärmend. U. N. J. V. W. S. G.
a) intermedia Sp. II, 142 — Obthr. Et. V, PL 83. Hat die Hfl teilweise verdunkelt. Tessin (Ghidini), Locarno, St. Blaise (V.).
b) melanoptera Brahm - Hb. 241. 2 — Esp. T LXXXIII — Stz. II, T 13. Mit einfarbig schwarzen Hfl. Diese Form wurde am Fusse des Jura bei Genf getroffen (Romieux), Naz (Musch.).
c) funerea Ev. — Stz. II, T 13. Alle Flügel sind einfarbig schwarz. Ein derartiges Stück fing C. Lacreuze am 11. VI. 1911 bei Genf (Arcine).
Die Raupe — Sp. IV, TU — lebt von Herbst bis anfangs Juni an Festuca pratensis, Hieracium pilosella, Artemisia campestris, Salvia pratensis, Plantago lanceolata, Calluna vulgaris. — Man findet sie im Jura zahlreich auf trockenen, heissen Bergwiesen, im Mai halb erwachsen. Ihre Zucht ist mit Salvia pratensis sehr leicht; man kann auch ein Büschel Gras mit den Wurzeln ausreissen und in einem Blumentopf-Untersatz immer etwas feucht gehalten den Raupen vorsetzen. Es erhält sich 8-10 Tage frisch und wird dann durch ein neues ersetzt. Mitte Juni sind die Raupen erwaclisen und verpuppen sich in einem leichten Gespinst an der Erde. Die Puppenruhe dauert 3 Wochen.
E. Sp. II, 142 — Stz. II, 72 — Frio. II, 181 — Roug. 58 — Favre 86 — Lamp. 282, T 82 — Ent. Zeitschr. II, 101 — B. R. 434.
Quellen
Links:
euroleps
lepiforum
Verbreitungskarte CSCF
Raupenkalender Arctiidae der Schweiz
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